Die ersten Schritte in LOOM
Du hast LOOM offen und weißt nicht, wo anfangen? Diese kurzen Fragen-und-Antworten bringen dich durch die ersten Minuten — ohne Vorwissen.
FWas ist ein „Vault" — und wie lege ich einen an?
Ein Vault ist dein Projekt in LOOM — schlicht ein Ordner aus Text-Dateien auf deinem Rechner (mit der Notiz-App Obsidian kompatibel, falls dir das was sagt). Jedes Team hat seinen eigenen Vault.
Oben in der Leiste ist der Vault-Umschalter. Dort öffnest du einen vorhandenen Projekt-Ordner oder legst per kurzem Namen (einem Slug, z.B. da-team-meier) einen neuen an.
FWo fange ich an?
Beim Setup. Die Startseite (das Dashboard) zeigt dir ganz oben, welche Setup-Bereiche noch fehlen oder dünn sind — ein Klick bringt dich direkt zum passenden Dialog. Das Projekt-Setup ist der sinnvolle erste Schritt, bevor ihr richtig loslegt.
FWas gehört in die neun Setup-Dialoge?
Je ein Satz — du musst nicht alles auf einmal:
- Team & Stack — wer ihr seid und welche Technologien ihr benutzt.
- Project Description — Ausgangslage, Vision, und wer ein Interesse am Projekt hat (Stakeholder).
- Subsystems — die Bausteine eures Systems, jeweils mit einer verantwortlichen Person.
- Goals — eure Ziele (die KI prüft auf Wunsch, ob sie konkret genug sind).
- Milestones — eure Termine und Meilensteine.
- Fallback Protocol — Was-wäre-wenn, z.B. jemand fällt aus.
- Communication Rules — eure Team-Spielregeln.
- Roadmap — die geplanten Versionen eures Produkts.
- Good practices — eure Arbeitshaltungen als Liste (optional; „Load LOOM defaults" bringt einen Startbestand).
Habt ihr Vision/Ziele schon als Dokument, könnt ihr sie importieren, statt alles abzutippen. Wie das am einfachsten geht, steht im Quick-Start.
FWas bedeuten die KI-Hinweise (SMART)?
An manchen Feldern hilft eine kleine KI — z.B. mit der Frage „ist dieses Ziel konkret genug (SMART)?". Diese Helfer brauchen das lokale Programm Ollama (siehe Die lokale KI einrichten).
Läuft Ollama nicht, bleiben die KI-Hinweise einfach still — LOOM funktioniert trotzdem ganz normal.
FMuss ich alles ausfüllen, bevor es weitergeht?
Nein — LOOM sperrt dich nicht. Du kannst jederzeit weiterarbeiten. Das Dashboard erinnert dich nur sichtbar an Lücken (oben, mit Klick zum Dialog). Je vollständiger euer Setup, desto besser unterstützt euch LOOM später — aber es ist ein freundlicher Stups, kein Riegel.
FSetup, Board, Flocks, Beacons — was ist was?
Die Reiter oben, kurz erklärt:
- Dashboard — der Überblick, deine Startseite.
- Setup — die neun Projekt-Grundlagen von oben.
- Flocks — die niedrigste Hürde: eine Beobachtung, Idee oder ein Problem schnell festhalten.
- Board — eure Aufgaben (Stories) als Kanban-Tafel.
- Beacons — das Projekt-Gedächtnis: wichtige Entscheidungen mit Begründung.
- Prompt Lab — jeder KI-Prompt offen einsehbar: ansehen, anpassen, testen.
- Documents — fertige Berichte aus dem Projekt-Gedächtnis, live gefüllt und von euch kuratiert (siehe Quick-Start).
Warum LOOM diese eigenen Begriffe nutzt, erzählt das große Bild.
FHäufige Stolpersteine
- „Subsystem ohne Owner" — gib jedem Baustein eine verantwortliche Person.
- „Ziel unter SMART-Schwelle" — formulier das Ziel konkreter (messbar, mit Termin).
- Warnungs-Banner im Setup — es nennt dir genau, was noch dünn ist; folge ihm.
- KI-Hinweise fehlen? — dann läuft Ollama gerade nicht. Starten und LOOM neu laden.
Stories, woven. Decisions, kept.